News der LHG-Würzburg

 

28. Januar 2009: Erster Infostand

An diesem Montag hat die LHG Würzburg ihren ersten Infostand in diesem Jahr veranstaltet. Fast drei Stunden haben Mitglieder vor der Stadtmensa Kugelschreiber, Postkarten, Blöcke und Flyer einer neuen Kampagne verteilt, um auf das Anliegen liberaler Hochschulpolitik aufmerksam zu machen. Alles in allem war der Infostand ein voller Erfolg - was auch am Interesse der Passanten und Studenten deutlich wurde.


28. Januar 2009: Pressemitteilung "Einzug der Freiheit"

Die LHG Würzburg begrüßt den Beschluss des bayerischen Kabinetts, auf Vorschlag des FDP-Wissenschaftsministers, Wolfgang Heubisch, den Universitäten im Freistaat in Zukunft freie Hand bei der Berufung von Hochschulprofessoren zu lassen. Der Vorsitzende der LHG Würzburg, Berthold Haustein, hält den Beschluss für eine richtungsweisende Entscheidung für mehr Freiheit an bayerischen Universitäten: „Das Berufungsrecht ist ein wesentlicher Bestandteil der Hochschulautonomie! Es ist wichtig, dass Unis frei darüber entscheiden können, welche Professoren an ihr lehren und forschen sollen. Nur die Hochschulen können am besten Einschätzen, welcher Dozent zu ihnen passt. Nur so können sie durch Spezialisierung und Profilbildung ihre Attraktivität langfristig steigern.“

In Nordrhein-Westfalen hat der FDP-Wissenschaftsminister Pinkwart den Hochschulen dieses Recht schon länger eingeräumt. Er wies damit den Weg zu einer wettbewerbsorientierteren Personalpolitik. Das Bayern dem jetzt folgt stellt nach Ansicht der LHG wesentliche Weichen, damit auch die Uni Würzburg international erfolgreich bleiben kann und im Vergleich mit anderen Unis steht.

Haustein dazu weiter: „Wenn der jetzt einmal eingeschlagene Weg in Richtung Hochschulautonomie von der Landesregierung konsequent weiter gegangen wird, bin ich frohen Mutes für die Zukunft der bayerischen Hochschulen.“
19. Januar 2009: Neues aus dem Konvent
Am Montag, den 19. Januar tagte der studentische Konvent der Universität Würzburg zum letzten Mal vor der Vorlesungspause. 13 Anträge standen auf dem Programm. Der größte Erfolg für die LHG: Der Sprecher- und Sprecherinnenrat ist auf den Zug gegen die kalte Uni aufgesprungen. Er berichtete ausführlich von einem Gespräch mit dem Uni-Präsidenten Axel Haase, der versprochen hat, sich im nächsten Winter um eine intelligentere Lösung zu kümmern. Auch auf das studentische Anliegen, die Bibliothek in den Weihnachtsferien zu öffnen, sei der Präsident eingegangen. Zweifelsfrei ein großer Schritt für die Studienbedingungen in Würzburg.

Schattenseiten hatte die Sitzung allerdings auch. Zum Beispiel konnte man wieder einmal erfahren, dass
man aber auch jeden Antrag als Anti-Studiengebühren-Antrag umformulieren kann. Fraglich bleibt auch, ob es eine gute Idee ist, kommerzielle Werbung im Mensa-Foyer fast gänzlich untersagen zu wollen. 



Besonders traurig war, dass die im Vorfeld stattfind
ende Info-Veranstaltung der Studierendenvertretung schlicht nicht besucht wurde. Das lag vor allem daran, dass sie einfach nicht beworben wurde. Nicht wenige Konventsmitglieder konnten nicht anders, als sich mehr oder weniger lautstark darüber aufzuregen. Sollte eine vergleichbare Veranstaltung nächstes Jahr wieder stattfinden, wird die LHG selbstverständlich auf der Homepage darauf hinweisen.


19. Januar 2009: LHG Würzburg nutzt moderne Medien

Ab heute ist der Twitter-Feed der LHG Würzburg online. Unter www.twitter.com/lhgwuerzburg können in Zukunft regelmäßig aktuelle Informationen und Nachrichten aus der Würzburger Hochschulpolitik gelesen werden. Von Konventssitzungen wird live "getwittert". Aber die Würzburger LHG kann noch mehr: Im Februar bekommt die LHG Würzburg eine neue Homepage im frischen gelb-blauen Design, dort werden die Twitter-News dann auch sofort auf der Startseite angezeigt werden!
Also schaut einfach vorbei!


12. Januar 2009: Pressemitteilung "Universität ist kein Kühlschrank"

Zu den von der Universität Würzburg beschlossenen Sparmaßnahmen, in den Weihnachtsferien die Heizungen komplett auszuschalten, erklärt Dennis Majewski, Sprecher der LHG-Fraktion im Studentischen Konvent: „Die Universität hat damit eine für die Studenten unzumutbare Situation geschaffen. Die komplette Auskühlung der Gebäude spart der Universität sicherlich einiges an Geld, schadet aber in hohem Maße dem Lehrbetrieb. Es darf nicht sein, dass Vorlesungen auf Grund von zu hoher Kälte abgebrochen werden! So wird keine Verbesserung von Forschung und Lehre erreicht, wie es den Studenten bei der Einführung der Studiengebühren versprochen wurde.“ Die LHG-Fraktion im Studentischen Konvent wird daher zur nächsten Konventsitzung einen Antrag einbringen, in dem der Sprecher- und Sprecherinnenrat aufgefordert wird, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass im kommenden Winter eine bessere Lösung gefunden wird. Majewski dazu: „Als Alternative könnte beispielsweise die Heizung während der Weihnachtsferien z.B. nicht komplett abgeschaltet, sondern auf einem niedrigen Level weiter in Betrieb bleiben. Eine weitere Möglichkeit wäre bereits ein oder zwei Tage vor Ende der Weihnachtsferien die Heizungen wieder einzuschalten, sodass die Räumlichkeiten mit der Wiederaufnahme des Lehrbetriebes wieder nutzbar sind.“ Auch bezweifelt die LHG Würzburg, ob die Einsparungsmaßnahmen ökologisch sinnvoll sind. „Unter dem Deckmantel der Energieeinsparung will die Universität den Studenten weismachen, dass die Abschaltung der Heizung auch ökologisch sinnvoll ist. Dies darf bezweifelt werden, da der Energiebedarf der für die komplette Aufheizung der völlig ausgekühlten Gebäude nicht unerheblich ist. Die LHG Würzburg appelliert daher an die Universität, in den nächsten Weihnachtsferien eine sinnvollere Lösung zu finden. Die Universität ist schließlich kein Kühlschrank“, so Majewski abschließend.


16. Dezember 2008: Weihnachtsgrüße der LHG Würzburg

Weihnachten und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Zeit zurückzublicken auf das LHG-Jahr 2008 und einen Ausblick in Richtung 2009 zu wagen. Mit über 12% bei den Uniwahlen 2008 nimmt die LHG nach wie vor aktiv am hochschulpolitischen Leben Würzburgs teil. Steffie, Dennis und Manuel sorgen im Konvent für vernünftige Arbeit, realitätsnahe Entscheidungen und prägen das Bild der LHG als dynamische, liberale und tolerante politische Studierndenorganisation. Auch nach den Hochschulwahlen 2009 soll diese Arbeit möglichst erfolgreich fortgesetzt werden. Bedingung dafür ist eine hervorragende Liste, die es im Frühjahr aufzustellen gilt und Eure Beteiligung im Hochschulwahlkampf 2009, damit am 30. Juni noch mehr Liberale für euch in den Konvent einziehen können.
Auch auf Landesebene der LHG stehen uns gute Zeiten bevor. Bei der Landesmitgliederversammlung in Regensburg wurde mit Felix R. und Michi zwei Würzburger in den Landesvorstand gewählt. Dort kümmern sie sich seitdem um Mitgliederbetreuung und überregionale Vernetzung. Diesen Donnerstag wurde in München die LHG Bayern als Verein neugegründet. Unter der neuen Landesvorsitzenden Dagmar Reich freue ich mich, auch wegen der jetzt gefestigten organisatorischen Strukturen, auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start in ein hoffentlich erfolgreiches Jahr 2009
Euer Berthold Haustein

(Das Foto entstand an der Weihnachtfeier der LHG/JuLis Würzburg)


30. November 2008: LHG Würzburg in Gummersbach

Dieses Wochenende fand in Gummersbach das regelmäßige jugendpolitische Forum der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit statt. Auch der Vorsitzende der LHG Würzburg, Berthold Haustein, nahm an den Diskussionen der über 100 Teilnehmer teil. Im Arbeitskreis zur Europäischen Hochschulpolitik wurde sich intensiv mit dem Bolognaprozess auseinandergesetzt. Hier konnte am Sonntagmorgen mit Daniel George (Foto links), dem Bundesvorsitzenden der Liberalen Hochschulgruppen, ein kompetenter Ansprechpartner für Problemanalysen und Lösunginitiativen gefunden werden. Wenngleich der AK den Reformprozess im großen und ganzen positiv einschätze, musste er doch auch feststellen, dass z.B. noch immer starke Hemmnisse beim Mobilitäts- und Internationalisierungsprozesses bestehen. Viele Universitäten ziehen nicht ausreichend mit, viele Länder haben die Modularisierung zu unvorsichtig im Hau-Ruck-Verfahren durchgesetzt.
 


25. November 2008: Kandidatenvorstellung beim Stammtisch

Am Dienstag haben sich die beiden Kandidaten für die Spitzenkandidatur der FDP Würzburg zur Bundestagswahl bei gemeinsamen Stammtisch der Jungen Liberalen und der LHG Würzburg vorgestellt. Mit über 25 Gästen war die Veranstaltung hervorragend besucht.
Nach einer 5 bis 10 minütigen Vorstellung gab es die Gelegenheit zu Fragen und Antworten, die von den Teilnehmer reichlich genutzt wurde. Neben Ideen für den Ausweg aus der Finanzkrise, der Europäischen Union und der Verteidigungspolitik - insbesondere der Wehrpflicht - präsentierten Joachim Spatz und Jens Brandt auch ihre Ansichten zu der aktuellen Lage an den Würzburger Hochschulen.
Die Veranstaltung wurde durchweg positiv aufgenommen. Insbesondere war es für viele schön zu sehen, dass bei der Liberalen Hochschulgruppe und den Jungen Liberalen ein offenes und ehrliches Diskussionsklima herrscht.


8. November 2008: Würzburger in Landesvorstand gewählt

Bei der Landesmitgliederversammlung der LHG Bayern am Freitag Nachmittag wurden unter anderem auch zwei Würzburger LHGler in den neuen Landesvorstand gewählt. Felix Rehse wird im kommenden Jahr für die Mitgliederbetreuung und Michael Melcher für überregionale Verknüpfung zuständig sein. Die LHG Würzburg wünscht ihren beiden neuen Landesvorstandsmitgliedern viel Glück und Erfolg bei den nun auf sie zukommenden Aufgaben.

Mehr über die Landes-LHG findet sich unter:
LHG-Bayern.


4. November 2008: News aus dem Konvent

Am 4. November hat der studentische Konvent im Studentenhaus von 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr getagt. Zur Debatte stand unter anderem die Situation ausländischer Nicht-EU-Studierender in Würzburg, deren Befreiung von Studiengebühren immer noch ein großes Problem zu sein scheint. Nach einem Bericht des Ausländerbeauftragten der Uni und einer kurzen Diskussion wurde ein entsprechender Antrag der JuSos von RCDS und LHG auf die nächste Sitzung vertagt, um eine umfassende Recherche als Grundlage für das Aktivwerden des Konvents zu ermöglichen.

Desweiteren standen auf der Agenda Wahlen für je ein Mitglied und einen Stellvertreter in den Kommissionen des Senats. Auf Antrag von UHG, RCDS, LHG und diversen Fachschaften wurde außerdem an Stelle einer Frauenbeauftragten eine Gleichstellungsbeauftragte und ihre Stellvertreter gewählt. Auch den Wahlausschuss galt es zu besetzten. Leider wurde Dennis Majewski (LHG) nicht gewählt, statt dessen hat die rot-grüne Mehrheit im Konvent beide Mitglieder besetzt. Dennis wurde ebenfalls als Stellvertreter gewählt.

Neu ist außerdem, dass ab dem WS 2009/10 ein neuer Tarif für das Semesterticket gilt. Der Sprecher- und Sprecherinnenrat berichtete von den entsprechenden Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Mainfranken. Das Ticket kostet in Zukunft 44,60 Euro statt bisher 41,30 Euro. Zu den dann zusätzlich enthaltenen Leistungen gehört die Ausweitung des Geltungsbereiches auf den Landkreis Kitzingen, sowie höhere Frequenzen der Buslinien zum Hubland am Wochenende. Das von vielen Studierenden favorisierte fakultative Semesterticket wurde bei diesen Verhandlungen von den rot-grünen Sprechern „angesprochen“. Leider erhielt der Konvent von den Sprechern auch keine genaue Auskunft über das sog. „VRN-Ticket“.
 

3. November 2008: Minderheitenregierung in Hessen scheitert
 
Nach Meldungen des Hessischen Rundfunks haben vier Abgeordnete der SPD den Austritt aus der Fraktion angekündigt. Damit hat sich auch die Wahl Andrea Ypsilantis zur Ministerpräsidentin erledigt. Diese wollte sie mit Hilfe einer von der Linkspartei tolerierten Minderheitenregierung mit den Grünen durchsetzen. Da die ohnehin knappe Mehrheit nicht mehr steht, ist auch die Wahl für den morgigen Dienstag bereits abgesagt.
Die LHG Würzburg spricht den ausgetretenen Abgeordneten ihren Respekt für diese schwer zu treffende Entscheidung aus. Es ist ein deutliches Zeichen, dafür Sorge zu tragen, dass Neokommunisten auch in Zukunft in einem freiheitlich-demokratischen Deutschland keinen Platz haben. Dieses Zeichen ist auch vor dem Hintergrund der Gründung der SDS (Sozialistischer-deutscher Studentenverband) in Würzburg wichtig! Besonders in der Hochschul- und Bildungspolitik ist sozialistische Vereinheitlichung der falsche Weg.
Für die LHG Würzburg bedeutet die "Abwahl" Ypsilantis daher auch eine klare bildungspolitische Ansage: Gegen Gesamtschulen, gegen Mittelmaß im Hochschulwesen und für universitäre Selbstbestimmung!
 

29.Oktober 2008: Pressemitteilung - LHG wählt neuen Vorstand

Die Liberale Hochschulgruppe Würzburg hat am 28.10.2008 einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Berthold Haustein, mit ihm wurden als stellvertretende Vorsitzende Felix Seidler und Michael Hannig gewählt. Als Schatzmeister amtiert im nächsten Jahr Robert Schwaneck. Der Vorstand wird von Felix Rehse und Bodo Wiethardt als Beisitzer ergänzt.

Im kommenden Jahr hat sich der neue Vorstand zur Aufgabe gemacht, die LHG wie im letzten Jahr auch deutlich und stark im politischen Leben an den Würzburger Hochschulen zu positionieren, liberale Ideen in den Diskurs einzubringen und sich für mehr studentische Mitbestimmung einzusetzen.

Besonderer Fokus liegt für den neuen Vorstand dabei klar auf den Hochschulwahlen. Durch einen intensiven und innovativen Hochschulwahlkampf wird die LHG versuchen, an die bisher guten Ergebnisse anzuknüpfen. Durch die neue wissenschaftspolitische Zuständigkeit der FDP in der bayrischen Landesregierung erhofft sich die LHG die Möglichkeit, gezielte Anregungen zur Reform der bayrischen Hochschulen anbringen zu können. Ein erster Erfolg ist dabei sicher die Abschaffung der Verwaltungsgebühren. Weitere hochschulpolitische Veränderungen müssen aber folgen. Insbesondere in der studentischen Mitbestimmung gilt es, die Hochschulen weiter zu demokratisieren. Dafür wird sich die LHG auch in Zukunft einsetzten!

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